GWS Focke Wulf FW 190

Als hätte ich geahnt das meine GWS Me-109 einen Heldentod im Luftkampf sterben würde, habe ich auf dem Gr0ßflugtag Lehrte spontan eine brandneue Focke Wulf von GWS erstanden. Eigentlich wusste ich nicht einmal, dass es dieses Modell schon auf dem deutschen Markt gibt.

Es handelt sich praktisch um den ersten Vertreter der ‘neuen’ GWS Warbirds mit ca. 1m Meter Spannweite in einem Masstab von ca. 1/10. Und ist also der perfekte Spielgefährte der P-40 von Cougan. Der Bausatz kommt also gleichwertig daher, nur dass ich noch die bekannten Aufkleber habe und keine Wasserschiebebilder. 

Leider gab’s für mich nur die nackte slope Version ohne Fahrwerk, was ich sehr bedauert habe, aber ein Einziehfahrwerk ist schon in Planung. Ausserdem fehlte bei mir das Stickmount-Kantholz, dass ich aber problemlos als Meterware nachgekauft habe.

Der Bau ging sauber von der Hand und ich habe auch größtenteils den beiliegenden Kleber verwendet und zusätzlich mit Weissleim gearbeitet. Epoxy ist nur wenig zum Einsatz gekommen, mir war nicht so nach Mischen und Co. Lediglich die Tragflächen Fixierung habe ich modifiziert und mit einer M4 Kunststoffschraube gelöst.

Da meine Messerschmitt gerade an den Flügelkanten sehr schnell Gebrauchspuren gezeigt hat – jede Feldlandung förderte das Styropor zu Tage – habe ich Teilbereiche mit Japanpapier und Pakettlack bespannt. Da ich nicht die Blechstöße der Oberfläche abdecken wollte, habe ich nur die Unterseite der Tragflächen bespannt und 3 cm an der Vorderkante auf die Oberseite umgeschlagen. So habe ich die Servos, Kabel und Versteifungen auf der Unterseite verblendet und die gefährdeten Bereiche geschützt.
Da mir das Ergebniss so gut gefallen hat, habe ich auch noch die Nahtstellen am Rumpf übertapeziert.

Da ich den Jungerfernflug nicht in Weiss absolvieren wollte, aber leider auch nicht kurzfristig an einen Airbrush komme, gabs erstmal eine Grundierung aus der Dose.
Meine angestrebte Afrika Tarnung ist dadurch recht farbenfroh ausgefallen und passt jetzt eher zum Tiger Meet.

Add comment August 23, 2007

Achtung | Attention

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Add comment August 23, 2007

P-40 Warhawk von GWS

Um mal die Möglichkeit auszuprobieren, GWS-Flieger Fabrikfrisch aus Taiwan zu ordern, hab ich mir die brandneue P-40 Warhawk/Kittyhawk bestellt. Nach lustigem Mailen mit diversen Chinesen hat es dann tatsächlich geklappt und der Vogel kam bei mir an.

Von einem Vorserienmodell kann allerdings keine Rede sein, der Baukasten war sehr komplett. Baukasteninhalt

Hervorzuheben aus der sowieso schon guten GWS-Qualität sind die nun 2-fachen Spinner (2- und 3-Blatt) und die neuen Waterslide-Decals.

 Bauen:

Den Inhalt kann man anhand des Fotos gut erkennen. Der Bau ging gewohnt leicht von der Hand. Neu sind die Klipsartigen Befestigungen der Motorhaube, sehr praktisch gelöst. Man ist auch an die Me-262 erinnert, der die p-40 in Größe, aber auch in der im Vergleich zu älteren GWS-Warbirds sehr guten Stabilität ähnelt, was nicht zuletzt an den massiven Karbonverstärkungen und dem größeren Querschnitt der Flügel liegt.p1001082.JPG

Fliegen:

Die P-40 geht schnell und agil, braucht aber für die neue Größe auch etwas mehr Power als ältere GWS-Flieger. Die Rollrate is prima, Rückenflug geht auch sehr neutral für einen Warbird. Alledings is beim Handstart Auferksamkeit gefragt, da sie gern mal nach links abknickt (was evtl. an der großzügigen Motorisierung liegt…).p1001088.JPG

Fazit:

Die GWS-Warbirds werden erwachsen. Fertigung und Funktion kann ich mir bei einem Warbird eigentlich mit Ausnahme eines Holzmodells nicht mehr besser vorstellen. Wenn ich jetzt nur nicht noch die Zollgebühren zahlen müsste…    

Setup:

Motor: Spitz 15

Empfänger: Jeti 5Kanal

Regler: Yeti 18 A

Lipo: Graupner 3 Zellen 2500 mAh

Servos: Zebra x4 (HS-55)

Prop: Nach Problemen mit 3-Blatt 10×4,7 jetzt 2-Blatt 10×4,7

Add comment August 21, 2007

9. Grossmodell- Flugtage Lehrte

Der Modellbauclub Lehrte e.V. veranstaltet am 18. und 19. August 2007 auf dem Modellflugplatz “Bussard” in Lehrte-Steinwedel einen Grossmodell-Flugtag. Gezeigt werden u.a. verkehrszugelassene Modellflugzeuge mit einem Abfluggewicht von weit über 25 kg. Ausschließlich eingeladene Piloten aus dem europäischen Raum präsentieren die Leistungsfähigkeit ihrer Maschinen.
Spektakulärer bemannter Kunstflug und andere Attraktionen.
Camping ab 17. August.

http://www.mbc-lehrte.de/

Add comment August 2, 2007

Messerschmitt Schaufliegen

messerschmitt-rotte.jpg

Beim letzten Flugtag sind wir endlich dazu gekommen, mal gemeinsam unsere GWS Messerschmitts zu fliegen.
Interessant war, dass die Geschwindigkeitsverhältnisse durchaus realistisch waren und auch die Flugcharakteristika wirkten sehr originalgetreu. Eine breite Schnittmenge gab es trotzdem und mit ein bisschen Übung wird uns in Zukunft bestimmt eine reizvolle Formation gelingen. Ein Erlebniss war es schon jetzt.
me-262.jpgme-109.jpg

Add comment Juli 27, 2007

DH 82 Tiger Moth von Hoellein

tiger-moth-sundowner.jpg

Nachdem ich bis jetzt leider nicht soviel Glück mit hölzeren Doppeldeckern hatte, hab ich nun endlich eine günstige Motte bei Ebay ersteigert. Der Vogel war zwar etwas mitgenommen und zerlegt, bot mir aber eine solide Basis für ein paar Experimente und moderaten Bastelspass.

Nachdem ich einen Himax 2816 / 1220 KV aus meiner GeeBee geborgt habe und die Flächen mit McDonalds Rührstäbchen verstrebt hatte, konnte der Erstflug erfolgeich absolviert werden. Natürlich hätte ein etwas langsam drehender Motor originalgetreuer gewirkt, aber mit dieser Motorisierung war sofort klassischer Kunstflug möglich und scaliges Tieffliegen sowieso. Der verwendete 1700mAh 3 zeller sorgte auch bei sportlichem Flugstil für langen Flugspass und das Setup inkl. Trimmung passte auf Anhieb.

Dieses positive Ergebniss motivierte mich dann auch noch ein paar optische Verbesserungen vorzunehmen.  Das etwas unmotivierte Farbenpiel der übernommenen Bespannung habe ich mit einer Pitts-ähnlichen Variation überarbeitet und 2 Windschutzscheiben aus Plexifolie und PVC gebastelt. Eine Verspannung durfte natürlich auch nicht fehlen und so wirkt das Modell schon viel realistischer.

tiger-moth-hoellein.jpgtiger-moth-orastick.jpg

Das Fahrwerk hab ich noch etwas nach vorne verlegt und zusätzlich verstrebt. Damit gelingen jetzt Start und Landung auch unter widrigen Umständen.

Spass würde mir zu guter letzt noch ein Schwimmer machen, das stell ich mir bei dem Leuchtturmlook sehr stimmig vor.

Add comment Juli 27, 2007

Mobile Landebahn

Feldflugplatz

Da wir uns gerade über unsere klassischen Doppeldecker freuen, die aber mit ihrem Fahrwerk nicht wiesentauglich sind, musste ein ordentlicher Feldflugplatz her.

Die Bauplane zuerst auf 2X4 Meter gespannt wurde nach den ersten Testlandungen kurzerhand auf 2X8 Meter erweitert und passte dann für die Doppeldecker schon recht gut. Die GWS Me 109 liess sich mit Fingerspitzengefühl zwar starten aber für die Landung reicht die Länge nicht aus.

Nach den ersten Überflügen wirkte die Fläche schon wie eine Briefmarke. Ein Respekt an alle Träger-Piloten!

Add comment Juli 23, 2007

Lipos parallel Schalten

Auch wenn man’s sich schönredet, wir brauchen inzwischen einfach eine größere Dosis. Eigentlich fand ich es ja sehr praktisch und ökonomisch, dass ich für meinen kompletten Fuhrpark die gleichen Akku-Klassen z.B. 1500er Dreizeller nutzen konnte. Dementsprechend groß ist ja auch schon mein Akku-Lager und das möchte ich ja auch weiter verwenden.

Für meine neue Ripmax Spitfire mit 120 cm Spannweite und einem Startgewicht von 1,3 kg sollten es dann auch eine Leistungsaufnahme von gut 330 Watt sein, was mit einem 3000er Dreizeller gut zu erreichen wäre, bei einer 10C zelle und 10 min Flugzeit.

lipo-parallelschaltung.jpg

Eine Parallelschaltung von zwei meiner 1500er Zellen ist also die ideale Lösung. Wenn man zusätzlich noch die beiden Balancer-Anschlüsse parallelschaltet, können sich die unterschiedlichen Zellenspannungen sogar Paarweise angleichen und es ergibt sich sozusagen ein 3S2P (drei seriell/ Zwei Parallel) – Pack.

Bevor die Verbindungen angeschloßen werden, sollten beide Packs ein möglichst gleiches Spannungsniveau haben, da sonst hohe ‘Ausgleichs’ -Ströme fliessen. Auch sollten beide Packs idealerweise identisch sein. Ansonsten könnte das ’schwächere’ Pack beschädigt werden bevor der Regler abschaltet.

Bei mir funktioniert dass jetzt seit 6 Zyklen hervorragend. Im Moment lade ich die Packs noch einzeln nach und führe über die Belastungen Buch. In Zukunft werde ich dann auch die Doppelpacks gemeinsam mit 3A Laden.

2 comments Juli 4, 2007

ACHTUNG!

Hallo!

Dieser Blog ist nur zum testen und so… Die echte Packung gibt’s auf
www.vollpilot.de

Hello, this is just the sandbox, please visit www.vollpilot.de

Add comment Juli 2, 2007

Turngerät (Flatana von Great Planes)

Ich habe mir einen Wunsch erfüllt und zum lockeren Üben von Kunstflug einen Shocky angeschafft, der mit Ausnahme des Motors die Innereien des WWI-Doppeldeckers erhalten hat: Die Flatana von Great Planes

p1001044.jpg

1. Baukasteninhalt/Allgemeines 

Der Vogel kommt inclusive Getriebe und Bürste sowie 10er Latte mit abgeknickten Spitzen (habe ich noch nie gesehen, kann aber, da es an beiden Seiten ist und fest zu seien scheint, auch kein Transportschaden seien).  Auch ansonsten ist der Baukasten sehr vollständig, insbesondere Anlenkteile und massig Karbonrohre für alle Lebenslagen sorgen für Qualität. Die Verstätkungen sind aber auch nötig, den das Teil besteht vollständig aus 3mm Depron.

2. Bauen

Soweit kein Problem, aber die Anleitung ist im Vergleich zu den perfekten farbigen GWS-Anleitungen deutlich schlechter, weil man teilweise die Lage der Bauteile nicht erkennen kann. Die Bauteile sind von sehr guter Qualität und es entsteht ein sehr steifer Rumpf und spielfreie leichtgängige Anlenkungen für die Ruder.

3. Fliegen

Wie man auf dem Bild erkennen kann, sind Ruder und Ausschläge recht amtlich – so soll das aber zum turnen auch sein-. In der Luft habe ich beim ersten Flug 40% Expo genommen, jedoch gleich wieder rausgenommen, weil ich die direkte Anlenkung doch lieber mag und man damit auch sehr kontrolliert fliegen kann. Ich weiss, dass ich das bei jedem Flieger sage, aber die Rollrate könnte ruhig auch noch etwas höher sein, liegt vielleicht auch noch am Schwerpunkt. Senkrechtes Steigen, Messerflug ect. sind mit dem u.g. Equipment kein Thema und wie erwartet die STärke der Flatana. Weniger gern mag sie viel Wind und originalgetreues Fliegen, das Profil ist halt komplett flach… Im Rückenflug geht sie fast neutral und hat damit genau die EIgenschaften, die ich mir erhofft hatte.

 p1001042.jpg

Fazit: Ein prima Turngerät, das mit 55€ aber auch einen stolzen Preis für einen Depronshocky hat. Durch die Steifigkeit des Rumpfes und den kompletten Bausatz incl. Latte und Motor bekommt man aber einen fairen Gegenwert.

Setup:

Motor: Robbe Roxxy 2824/34 Außenläufer (danke Lutz für den Tausch!)

Servos: Bunt durch den Garten, MPX Tiny, BMI 7g, GWS 4g

Empfänger: Yeti Rex 5 MPD

Regler: 14A

Lipo: 3S 1000 mAh Graupner

Gewicht ohne Akku: 259g

Add comment Juni 24, 2007

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